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Aktuell

Haushalt 2016

Adendorfer Haushalt 2016 mit Verantwortungsgefühl und spitzer Feder

742584 web R by Andreas Hermsdorf pixelio.deEinen ausgeglichenen, soliden Haushalt für 2016 verabschiedete der Rat auf seiner Sitzung am 10.12. mit klarer sozialdemokratischer Handschrift. Es gibt keine Erhöhungen der Gebühren bei den Kitas, dem Freibad und Eisstadion, keine Erhöhung der Hebesätze bei der Gewerbesteuer und Grundsteuer B. Über 700.000 EUR an freiwilligen Leistungen kommen den Adendorfer Bürgern, Vereinen und Verbänden zugute. Bei den Investitionen ragt neben Bildung und Infrastruktur der Posten von 800.000 EUR für die Unterbringung von Flüchtlingen heraus. Wofür sonst noch Geld ausgegeben wird, Geld eingespart wird und was die SPD abgelehnt hat, können Sie nachlesen. Wir haben hier die Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden Jürgen Schreiber eingestellt.

Bild: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

adendorf aktuell: Gewaltige Aufgaben und große Projekte

Im Oktober ist die neue Ausgabe unseres SPD-Infoblattes adendorf aktuell erschienen und wird wieder an alle Adendorfer Haushalte verteilt. Wir informieren unsere Bürgerinnen und Bürger über anstehende Projekte und Herausforderungen.

Die Themen dieser Ausgabe sind:

• Unsere Gemeinde packt gewaltige Aufgaben und große Projekte an
• Baugebiet „nördliche Rehkuhle"
• Neuordnung des Busverkehrs
• Straßenausbau „Im Suren Winkel"
• Toller Nachmittag für Senioren
• Flüchtlinge: Kommunen brauchen Unterstützung
• Mensa für die Grundschule
• 7. SPD-Sommerboule
• Adendorfer Veranstaltungskalender

Wenn Sie adendorf aktuell online lesen möchten, klicken Sie hier.

Viel Spaß beim 7.Sommerboule

DSC0198 640Gutes Wetter bescherte dem 7.SPD-Sommerboule am 28.August wieder einen regen Zulauf. Knapp 60 Adendorfer füllten den Platz der deutsch-französischen Freundschaft. 36 Bouler spielten in 12 Mannschaften um die Pokale. Den Bürgermeister-Wanderpokal errang diesmal die Mannschaft „Die Bouler" mit Helly und Klaus Klemm und Thomas Gade. Bei Bratwurst und Getränken wurde ordentlich geklönt und man konnte sich ungezwungen über Adendorfer Themen austauschen, da ja der Bürgermeister und viele SPD-Rats- und Vorstandsmitglieder anwesend waren.

SPD fordert bezahlbaren Wohnraum für Adendorfer

577377 web R K B by Rainer Sturm pixelio.deAdendorf ist attraktiv. Die Infrastruktur sucht für einen Ort dieser Größe seinesgleichen. Deshalb zieht es viele Menschen nach Adendorf. Sie wollen hier wohnen und leben. Sie sind uns willkommen. Diese rasante Nachfrage führt zu einem Anstieg der Miet- und Grundstückspreise sowie für Eigentumswohnungen, die mehr und mehr im gehobenen Komfort angeboten werden.-
Parallel dazu macht der Gemeinde die Unterbringung von zugewiesenen Flüchtlingen zu schaffen. Menschen, die einen Asylanspruch nach dem Grundgesetz oder der Genfer Flüchtlingskonvention haben, sind uns willkommen. Die Verwaltung ist gezwungen, auf dem Wohnungsmarkt aktiv zu werden und Wohnungen und Häuser anzumieten oder zu kaufen. –
Diese beiden Entwicklungen führen dazu, dass bezahlbarer Wohnraum für Adendorfer mit begrenztem Geldbeutel verknappt wird, bzw. nicht mehr vorhanden ist. Sie müssen in die Fläche des Landkreises ausweichen. Das darf so nicht sein! Wenn wir den Begriff der sozialen Marktwirtschaft ernst nehmen, müssen hier ausgleichende Maßnahmen ergriffen werden.

Deshalb fordert die SPD Adendorf:

  1. Bei neuen Baugebieten oder Teilgebieten sind künftig von den Investoren 30% des Vorhabens für bezahlbaren Wohnraum umzusetzen.
  2. Ist ein Baugebiet in der Hand der Gemeinde, so ist es vollständig für die Erstellung bezahlbaren Wohnraums zu nutzen.
  3. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Mietpreisspiegel für Adendorf zu erstellen. Die rechtliche Möglichkeit einer Mietpreisbremse wie in mehreren deutschen Städten soll geprüft werden.
  4. Ein zu erarbeitendes Punktesystem könnte dazu führen, dass bevorzugt Adendorfer Singles, Familien oder ehrenamtlich Tätige (s.Winsen/Luhe) in ihrem Heimatort verbleiben können.

Die SPD Adendorf ruft die entsprechenden Gremien und die Verwaltung auf, diese Schritte zum Nutzen unserer Bevölkerung anzupacken und umzusetzen.

Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de

 

Erklärung der SPD Lüneburg gegen Fremdenfeindlichkeit

2015 09 04 dieter schuetz pixelio.de 150x200Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Wir sind stolz auf die offene und herzliche Willkommenskultur in unserer Region. Menschen jeden Alters engagieren sich für Flüchtlinge, helfen bei Behördengängen, bei der Wohnungssuche oder bei Sprachschwierigkeiten. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass so viele Ehrenamtliche die gebotene Menschlichkeit zeigen, sich engagieren und ohne Rücksicht auf Hautfarbe oder Kultur zueinander stehen.
Doch es häufen sich auch die fremdenfeindlichen Vorfälle. Pöbeleien gegen Flüchtlinge oder ehrenamtliche Engagierte sind auch bei uns schon vorgekommen. Jüngst verteilten Mitglieder rechtsradikaler Organisationen fremdenfeindliche Flyer an verschiedene Haushalte. Das nehmen wir mit großem Entsetzen zur Kenntnis und verurteilen dies aufs Schärfste.


Um es klar zu sagen: Politisch Verfolgte haben das Recht auf Asyl. Das ist ein unantastbarer Grundsatz unseres Zusammenlebens, unter anderem festgeschrieben in Artikel 16 unseres Grundgesetzes. Es sind auch unsere Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die uns zur Hilfe verpflichten. Gerade ein Land mit unserer Vergangenheit muss sich solidarisch zeigen. Anstand und Mitmenschlichkeit gebieten es, Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind zu helfen und ihnen eine neue Heimat zu bieten.
Die aktuellen Flüchtlingszahlen stellen uns vor große Herausforderungen. In Politik und Verwaltung arbeiten wir deswegen intensiv auf allen Ebenen zusammen, um die Situation zu bewältigen. Wir nehmen die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger ernst, aber wir tolerieren weder Rassismus noch Fremdenfeindlichkeit. Bei der Aufnahme, Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen sind wir erfolgreich, auch deswegen, weil eine so große Hilfsbereitschaft bei den Menschen vor Ort herrscht. Wir wollen, dass das so bleibt und fordern alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Region auf, sich entschieden gegen rechte Hetze zu stellen und geflüchtete Menschen weiterhin so herzlich zu empfangen, wie wir es bisher getan haben.

Die Unterzeichner
Andrea Schröder-Ehlers, MdL und Unterbezirksvorsitzende
Hiltrud Lotze, MdB, Stv. Unterbezirksvorsitzende
Manfred Nahrstedt, Landrat
Ulrich Mädge, Oberbürgermeister
Thomas Maack, Bürgermeister Adendorf
Norbert Meyer, Samtgemeindebürgermeister Ostheide
Peter Rowohlt, Samtgemeindebürgermeister Ilmenau
Helmut Völker, Samtgemeindebürgermeister Amelinghausen